Montag, 11. Januar 2010

So lauefts in Myanmar!

- Fast alle Frauen und Kinder haben auf ihren Wangen eine kalkartige Gesichtscreme aufgetragen (ihr sehts es auf ein zwei Fotos). Die soll angeblich kuehlen und die Haut weich machen wie eine Babypopo. Ha, ha, habs aber nie probiert ;)!

- Was hat es zu bedeuten wenn ein Mann einen Art Wagen schleppt mit lauter kleinen Zetteln bepickt und dabei einen voll aufgedrehten Lautsprecher mit sich zieht. Eh kloar, er verkauft Glueckslose!

- Fast jeder Bus hat einen Fernseher montiert, der natuerlich immer laueft. Dabei gibt es meist folgendes Programm: Gecoverte Karaoke Schmuddel- und Herzschmerzmusik von burmesischen Popsternchen oder:

- Burmesische Filme: Durchgehend grosser Schwachpunkt in diesem Land. Es gibt keine normale Konversationen sondern es wird prinzipiell immer geschrien und gewatschent. Die Akteure verhalten sich als waeren sie geistesgestoert. Alles in allem erinnert alles ein wenig an ein Theaterspiel...

- Das fromme Regime hatte 1970 die Rechtsfahrregel eingefuehrt. Nur bloed das vielleicht 95 % der Fahrzeuge das Steuer auch auf der rechten Seite hat. Das heisst ein Ueberholmanoever is immer mit ein wenig Glueck verbunden. Aber ich muss sagen, die Busfahrer fahren ordentlich. Ist nicht so wie in Indien oder vor allem in Bangladesch wo eine Busfahrt einem Selbstmordversuch gleich kommt.

- Myanmar, Burma oder doch Birma? Das rauszufinden, ueberlas ich mal euch ;)!

- Alkoholwerbung ist ueberall. Ich glaube Myanmar hat einige Alkoholiker, Maenner trinken echt viel. Aber nie, dass sie jetzt so betrunken waeren, die vertragens einfach. Ein Guesthaus Manager hat z.b. jeden Abend eine Flasche Zuckerrohr Rum verdrueckt... (natuerlich hat er mich dann auch immer ueberreden koennen, wo bekommt man schon so was).

- Wenn ein Burmese Blut spuckt, dann muss es net Blut sein, sondern es ist dieses grindige rote FuerIrgendwas Pulver das ewig im Mund behalten wird und anschliessen ausgespuckt wird. Soll angeblich suechtig machen und schlecht fuer die Zaehne sein. D.h. aufpassen wenn du z.b. mit einem Busverkauefer sprichts und ploetzlich rote Flecken auf deinem Leiberl hast (ueberhaupt net grindig), und bitte net zum Lachen bringen weil dann siehts du nur schwarze Zaehne. Grindig! Manche eher nur die aermeren.

- Es gibt keine Bankomaten, d.h. man bringt seine Dollars ins Land und wechselt diese dann am Schwarzmarkt in Kyats. 1 Doller ist so ca. 1000 Kyat. Und dieser Kyat Schein ist der groesste den man zu Gesicht bekommt. D.h. man laueft immer mit einer Menge Kohle rum. Ich habe eine Travellerin getroffen welche alles ernstes 1500 Euro in Kyat umtauschen wollte: Milchmaedchenrechnung 1500 Euro = ca. 2100 Dollar = 21 x 100 1000-Kyat Scheine Pakete. Ernstens mal das 1500 Euro fuer Myanmar viel zu viel ist und zweistens kannst du nicht so viel Kohle mit dir schleppen. Sie hatte dann die Haelfte in Dollar konvertiert. Aber im Endeffekt war ihr Rucksack noch immer voller Kyats... (Diese Frau war 35, hatte den Lonely Planet und tja war halt blond (und Deutsche *g*) ;) )!.

- Achja neben 10, 20, 50, 100, 500, usw. Kyat Scheinen gibt es auch 45 und 90 Kyat Scheine. Ja richtig. Die hat der damalige Diktator Ne Wing eingefuehrt weil 9 seine Glueckszahl ist... Klingt logisch, oder? Unnoetig anzumerken dass diese Scheine in der Bevoelkerung verhasst sind.

Land der freundlichen Gesichter

Kurz vor dem Ende der Reise durch Myanmar hat mich eine Frau angequatscht und mich gefragt, wies mir hier so gefaellt. Zum Abschied meinte sie, "Its the country of the similing faces" un damit hat sie sowas von Recht und deshalb passt dieser Spruch perfekt fuer den Blogpost, der eigentlich schon laengst faellig wurde. Warum so spaet eigentlich?

Dabei stellt sich mir die Frage, je unterdrueckter und aermer die Bevoelkerung desto freundlicher die Gesichter? Dieses Phenomen kann man jedenfalls hier sehr gut beobachten. Als Auslaender wirst du hier mit offenen Armen aufgenommen.

Der Grund warum ich erst jetzt poste hat mit dem Regime zu tun: Es gibt ganze zwei Internet Service Provider, der eine laueft ueber die Regierung der andere uebers Militaer (also deto). Gewisse Seiten weerden einfach gefiltert, darunter gehoeren leider auch frei Meinungsplatforme wie Blogspot, Wordpress, YouTube und wahrscheinlich noch zig andere Seiten. Schon arg irgendwie, wieviel an Information der Bevoelkerung durch diese Massnahme entgeht, wenn man genauer darueber nachdenkt. Und das die Internetgeschwindigkeit an 55.6 kbps Anschluesse erinnert, brauch ich ja wohl gar nicht erwaehnen. Informationssuche wird kuenstlich erschwert bzw. unmoeglich gemacht.

Aber das soll ja eigentlich noch das geringste Problem sein. Das dieses Land, das so viel Potential haette, kuenstlich auf Stillstand gesetzt wird, ist eine Frechheit, und das schon seit Jahrzehnten. Und jeder schaut zu. Der internationale Druck ist einfach zu gering. Dieses Jahr sind Wahlen jedoch wird sich nicht viel aendern. Das Regime wird auch dieses Mal ihren Verlust nicht anerkennen. Der internationale Druck wird auch wieder ausbleiben und man kann nur hoffen, dass das Land durch ihre einzige Handelspartner China, Thailand und Singapur die richtigen Wege aufzeigen fuer das 21. Jahrhundert. Waffen werden jedoch vor allem aus Russland, China und Indien importiert.

Wer glaubt Myanmar wird nur von lebensmutigen Travellern besucht, der irrt. Obwohl ein Regime hier regiert, merkt man (zum Glueck) als Tourist recht wenig davon. Durch Myanmar zu reisen ist easy, man darf nur bestimmte Orte bereisen und vor allem nur bestimmte Routen zu bestimmten Zeiten waehlen. Das Land ist zu instabil, es gibt vor allem im Shan Staat Kaempfe zwischen Regierung und Rebellen stattfinden. Viele Ortschaften kann man nur ueber Luft erreichen (gilt nur fuer Touristen) und Inlandsfluege sind teuer. Das heisst einem wird nicht die ganze Wahrheit ueber die Probleme und die Geplogenheiten dieses Land gezeigt. Irgendwie verstaendlich, aber trotzdem sieht man Kinder und vor allem ueberwiegend Frauen als Strassenarbeiter. Aus Respekt habe ich davon keine Fotos geschossen.

Ueberhaupt ist Myanmar kein billiges Pflaster (compared zu Indien). Ueberall schnorrt die Regierung mit und man bezahlt nie die Preise die die Einheimischen auch bezahlen. Das mag fuer manche okay sein, aber die Leistung bleibt im Endeffekt die gleiche. Man darf ueberhaupt nur in bestimmten lizenzierte Hotels/Gaestehaeuser schlafen und wenn der Tourismusminister nicht will, dass in einem Gebiet gereist wird, dann gibt es entweder a) keine lizenzierte Hotels oder b) vollkommen ueberteuerte. Das koennte ein Problem sein, wenn man z.B. 2 Tage trekken moechte und die Nacht in Kloster verbringen moechte, was in solchen Laendern normalerweise gang und gaebe ist. Deswegen wird das Reisen mehr oder weniger hier stark eingeschraenkt und man trifft waehrend der Reise recht oft wieder die gleichen Travellers.

Ich bin froh ein Monat fuer Myanmar geopfert zu haben, weil frueher oder spaeter wird sich das Land oeffnen muessen und ich hoffe dass das bald geschieht und Singapur zumindest wichtige Zeichen setzt. Ich habe waehrend der Reise einen Beamten getroffen der im Bildungsministerium von Singapur arbeitet und gemeint hat, Singapur sei ein Handelspartner fuer Myanmar und investiert dafuer auch gewisse Summen an Geld in das Land. Pro/Contra geht natuerlich Kohle an die Junta aber im Endeffekt provitiert auch die Bevoelkerung davon.

Die Menschen leben in einer Art Blase. Die Zeitung ist Propaganda und der Internetstrom wird kontrolliert. Reisen in andere Laender ist ohne weiteres nur nach China, Thailand und Singapur moeglich. Ich, du und alle Leser dieses Blogs haben nicht nur das ungeheure Glueck geboren worden zu sein (die DNA jedes einzelnen ist ein Lotteriespiel seinesgleichen - habe letztens ein Buch darueber gelesen) sondern auch das immense Glueck in einem Land aufgewachsen zu sein, wo freie Meinung respektiert wird und wir das Privileg haben in jedem Land dieser Erde willkommen aufgenommen zu werden. Wieviel ist jedem sein Reisepass wirklich wert? 70 Euro die man im Magistrat bezahlt oder ist er vielleicht doch unbezahlbar? (D.h. beim naechstem Reisepassantrag, die jeweilige Magistratsbeamtin umarmen und kuessen und auf ein Abendessen einladen und mit einem freudestrahelende Gesicht die Kohle bezahlen ;) ).

Myanmar sollte man nicht wegen seiner Touristenattraktionen besuchen. Das ganze Land ist von goldenen Pagoden und Tempeln ueberzogen. Das mag die ersten Tage sehr nett sein, aber nach der Zeit ist man fuers Naechste pagodenbefriedigt. Viel mehr sollte man sich Zeit nehmen und in gewissen kleineren Ortschaft laenger bleiben und eintauchen in das Alltagsleben der Einheimischen. Trekken durch die endlosen Shan Villages rund um Hsipaw und dem Inle Lake. Sich ueberraschen lassen, was man mit dem wahrscheinlich geilsten Holz, Bambus, alles konstruieren kann. Die Zeit rueckwaerts laufen lassen... (und sich ueber die stressigen Pakettouristen amuesieren).

Ich habe beim Surfen entdeckt, dass es einen Film von einem oesterreischen Regisseur gibt namens "Burma all inclusive" (siehe auf http://rowe.at/burma/ ). Angeblich lief der Film mal - ORF typisch - spaetnachts im ORF2. Wie der Regisour es geschafft hat in nicht erlaubte Zonen einzudringen waere ich schon gespannt.

Hint hint, die DVD waere ein gutes Willkommensgeschenk ;)!

PS: Ich poste hier viele Information die ich durch die verschiedensten Einheimischen und Travellern aufgesaugt habe... Das heisst manches kann und ist korrekt manches vielleicht ein wenig verfaerbt.

Montag, 14. Dezember 2009

Willkomen zurueck, Fremder!

Kann man eigentlich Bangkok nicht moegen? Vielleicht bloede Frage, aber genau diese Frage stelle ich mir nach 3 Monaten Indien. Wahrscheinlich haette ich den beruehmt beruechtigten Kulturschock auch hier erlebt, wenn ich direkt von Wien nach Bangkok geflogen waere. Aber nach Indien & Bangladesch kann einem nichts mehr erschuettern.
Bangkok ist echt eine moderne Stadt und alles ist so sauber, echt ungewoehnlich. Und das Essen, Wahnsinn! Schon alleine deswegen lohnt es sich hier her zu kommen.

Bangkok und wahrscheinlich ganz Thailand ist recht einfach zu bereisen und dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, fuehle ich mich nicht ganz so wohl. Schoene alte/neue Welt.
Ich habe mich eben bereits voll an die indischen Verhaeltnisse gewoehnt. Indien hat einfach einen gewissen Flair, an den wahrscheinlich Thailand nicht ganz rankommt. Indien muss ich erst mal ein wenig verdauen, bis ich es hier so richtig geniessen kann.

Dennoch ist es eine gute Wahl hier her gekommen zu sein. Habe ja bis jetzt nur Bangkok geehen. War nun fuer eine Woche hier, was definitiv zu lange ist, aber mein Visum fuer Myanmar brauchte leider seine Zeit.
Morgen habe ich meinen Flug wieder in eine andere Welt, und werde dort Weihnachten und Neujahr verbringen.

Myanmar soll ein tolles Land sein. Das Abenteuer hatte nur eine kurze Pause...

Montag, 7. Dezember 2009

Do It The Indian Way

So nach ueber 3 ausgebiegen Monaten ist mein Indien Trip zum einem Ende gekommen.
Natuerlich war ich aufmerksam und habe so die Eigenheiten dieser wunderbar anderen Kultur und Mentalitaet bis aufs letzte Detail dokumentiert:

- Autofahren ist extrem. Im Prinzip wird immer gehupt. Wer net hupt verliert. Wenn man auf eine Kreuzung zufaehrt und man hoert kein Hupen, heisst es man hat gute Chance, dass sie frei ist. Natuerlich sollte man selbst net aufs Hupen vergessen. Achja nie eine konstante Geschwindigkeit fahren. Beschleunigen, Bremsen, Beschleunigen, Bremsen, ...
- Gegessen wird mit Haenden, und wie. Mit der rechten Hand den Reis so richtig in mundgerechte Klumpen formen und rein ins Maul. Aber net den ganzen Klumpen, ein wenig Reis sollte wieder aufs Teller zurueckfallen.
- Geheiratet wird so jung wie moeglch. "Indians have no girlfriends, they have a wife", hat mir ein 20 jaehriger Inder mal erzaehlt.
- Toiletten... Aber wenn man genauer nachdenkt, braucht man wirklich kein Klopapier...
- Korrupt sein ist normal, ueberhaupt als Beamter. Ohne Schmiergeld kommt man sowieso nicht in den Genuss eines so "hohen" Amtes. Irgendwie muss man ja das damals geschmierte Geld ja auch wieder zurueckbekommen, oder nicht?
- Kinder, Kinder, Kinder. Ein Paar macht wenigsten soviele Kinder bis so einen Sohnemann hat. Ich habe schon von Familien mit 18 Kindern gehoert... aber vielleicht war es auch nur eine Sage.
- Brueder sind fuer Inder sehr wichtig, deshalb lieber 5 Kinder mehr als zuwenig.
- Autoradio und Fernseher auf Maximallautstaerke, ist aehnlich wie die Handhabung mit Zucker und Salz. Besser zuviel als einfach nur ausreichend.
- Inder singen viel und laut. Das Problem ist, sie glauben wirklich singen zu koennen...
- Indisches Englisch ist manchmal schwer zu verstehen bzw. umgekehrt. Wenn du auf einen Frage ein "Yesss" bekommst, kann das alles moegliche bedeuten nur nicht "Ja".
- Obwohl das Kastensystem offiziell immer unwichtiger wird, merkt man es doch auch als Aussenstaender, dass gewisse Menschen einfach respektloser behandelt werden.
- Cricket wird einfach ueberall gespielt.

Die Boarder Road Organisation, mit ihren Strassenschildern, ist mir echt sympathisch. Meine persoenliche Top 3:
3. "Better To Be Mr Late Than A Late Mister"
2. "Overtaker Beware Of Undertaker"
1. "Go Easy On My Curves"

Anbei noch ein paar Tipps die ich bis jetzt als Traveller so geben kann.
- Kaufe dir einen englischsprachigen Lonely Planet. Kein anderer Reisender kann deutsch, und wenn er vielleicht aus Deutschland oder Oesterreich ist, wird trotzdem in Englisch kommuniziert.
- Kaufe lokale Sachen. Chips, Popcorn, Suessigkeiten werden auch von Strassenverkauefern verkauft. Vielleicht koennen dadurch ein paar Trucks eingespart werden...
- Beim Zimmercheck pruefe die Matratze und lass dir das Bad/WC zeigen. Schau jedoch nie drauf, was so alles unterm Bett so tut.
- Investiere dein Geld in verschiedene Lokale, Restaurants und Shops. Nicht immer zum gleichen Standl gehen.
- Ich steh auf meinen Wasserfilter, du vielleicht auch!
- Nicht zu sehr an den ersten Tagen verzweifeln. Die Reise wird schoen, glaubts mir.
- Ich bin der Meinung das alle Reiseagenturen hier in Indien mit der Mafia zusammenarbeiten. Die sind nur an deiner Kohle interessiert und scheren sich einen Dreck um deinen Trip.
- Das Wichtigste: Plane *NIE* etwas, es kommt sowieso anders. Is zumindest bei mir so ;)!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Hilfe, ich bin ein Star! Holt mich hier (nicht) raus!

Bangladesch ist ein aussergewoehnlich wunderbares (ich mutiere schon zum Serafin) Land. Obwohl vielleicht gewisse Argumente dagegebensprechen, wie eine noch hoehere Bevoelkerungsdichte oder eine gewisse groessere Armut im Vergleich zu Indien ist es eine tolle Erfahrung. Man ist im Prinzip der Star schlechthin, jeder moechte mit einem ins Gespraech kommen. Z.b. auf der Suche nach einem Internetcafe in Dhaka hat mich ein Bengali quer durch die ganze Stadt geschieft und hat einfach alles bezaehlt und anschliessend mich zum Essen eingeladen. Nein, und er hat keine einzige Gegenleistung verlangt, sondern bin eben Gast in seinem Land.

Nach einer Horror-Busfahrt (in Bangladesch sterben taeglich rund 32 Menschen auf Grund des Verkehrs) von Teknaf nach Dhaka habe ich dann gemeinsam mit Peter "The Rocket", ein Schaufeldampfer, nach Khulna genommen. Es waren echt entspannend 2 Tage auf dem Boot, aber auch nur deswegen weil dir die First Classe bittesehr genommen haben. Aber ehrlich gesagt eine andere Klassen verkaufen sie einem Touristen gar nicht... Es ist gerade in den Zeitungen ein Faehre, die untergegangen ist und 200 Menschen in den Tod gerissen hat, weil - und jetzt kommt's - sie vier mal so viele Menschen an Bord hatte, wie hoechstens zugelassen waere. Und ich gluabe unser Dampfer war net minder beladen. Ueberall auf dem Boot Menschen, die konnten gar nimmer liegen sondern die stapelten sich schon uebernaeinder. Manchmal echt ein Wahnsinn, wies in unserer Welt auch zugehen kann!

Wir konnten durch Glueck, oder ist es doch das verdammt gute Kharma?, das Rinderschlachten-Fest in Bangladesch so ziemlich aus dem Weg gehen. Das Problem war, dass jeder wegen den Feiertagen von Dhaka aufs Land fluechtete und Stauss und ueberfuellte Zuege am Programm waren.
Jemand hat mir erzaehlt das seine 12-Stunden Busfahrt aus Dhaka insgesamt 27 Stunden gedauert hatte, oder man musste die Zugsfahrt am Dach verbringen.
Ich habe zum Glueck davon nichts mitbekommen, ausser ein aussergewoehnlich ruhiges Dhaka ;).

Aber lasst euch net abschrecken von meinen Horrorgeschichten, Bangladesch ist eine einzige tolle Erfahrung.

Anschliessend bin ich direkt nach Kolkata gereist. Hatte die verschiedensten Leute die ich so getroffen habe ueber Kolkata befragt und ueberraschendweise waren alle deren Eindruecke und Erlebnisse positiv.
Und ich kanns euch sagen, Kolkata hats drauf. Die Stadt mag Probleme haben aber es ist eine schoene Stadt. Im Gegensatz zu Dehli, koennte ich mir vorstellen hier laenger zu bleiben. Es gibt einen riesigen Park, tolle alte Kolonialgebaeude der Briten und ueberall findet man Buchlaeden, Leseecken oder sonstige einladende Geschaefte. Und Bengalis sind einfach durch die Bank freundliche Leute.

Dennoch ich kann nicht ewig hier in Indien bleiben, ja ich koennte noch den Sueden bereisen, jedoch habe ich fuer morgen Dienstag meinen Flug nach Bangkok gebucht. Thailand ich komme!!! Mal schaun wies mir weiter oestlich so gefaellt!

Sonntag, 29. November 2009

Island In The Sun - The Bengali Style

Sonne, Strand und Kokosnuesse - und das ganze auf der kleinen Insel namens St. Martin am suedlichsten Zipfel, was sich noch Bangladesh nennen darf, nahe der myanmarischen Grenze. Es ist wortwoertlich ein Urlaubsparadies fuer die besser betuchten Bengalis. Westlich Touristen gibts im Prinzip nicht.

Wir waren jedoch vor dem grossen Run hier und hatten echt einsame Sandstraende. Das Meer ist ueberraschend sauber und klar und die Wellen waren recht spassig. Es gab jeden Tag super billigen frischen Fisch und eine Menge Kokosnuesse.
Bangladesh ist echt noch billiger als Indien. Nur der Alkohol hat halt gefehlt. Bangladesh ist halt doch ein muslimisches Land und Alkohol wird von Myanmar geschmuggelt. Burmesischer Whisky oder Rum ist aber kaum der Rede wert.

Gemeinsam mit Peter, dem Engleander, traffen wir echt eine tolle Gruppe von 6 Bengalis, die auch gerade hier Urlaub fuer 3 Tage machten und es war echt toll mit ihnen. Es waren auch ein paar nepalische Studenten hier, welche alle in Chittagong oder Dhaka studierten, weil das Angebot von Studien in Bangladesh um einiges besser ist als in Nepal.
Am Samstag wurde dann ploetzlich die Insel von Hinduisten ueberrant, weil sie sozusagen vor dem eigenen Land fluechteten: An diesem Tag war ein Feiertag fuer die Moslems und es wurden eine Menge Rinder geschlachtet. Und da die Kuh fuer gewoehnlich fuer einen Hinduisten heilig ist, musste sie sozusagen fuer kurze Zeit auf eine einsame Insel auswandern, um die ganze Massenschlachterei nicht zu sehen ;)! Aber keine Angst, auch auf der Insel wurde gemetzelt.

Bangladesh hat fast mehr Flair als Indien. Es gibt zwar fast keine Sehenswuerdigkeiten, deswegen gibts hier auch keinen Tourismus, aber gerade das macht es aus. Die Leute sprechen fast kein Englisch, nichts ist in Englisch angegeben und tja die Leute sind westliche Touristen einfach net gewoehnt und dementsprechend wirst du auch behandelt. Aber mehr dazu in einem anderen Blog.

Derzeit bin ich gerade in Dhaka und es ist eine erstaunlich gruene Stadt. Die Luftverschmutzung ist auch recht akzeptabel. Dhaka, nein ganz Bangladesh, ist mit Fahrradrikschas ueberfuellt.

In den naechsten Tagen bekommts ihr dann etwas mehr Infos, bzw. auch hoffentlich endlich bald mal Fotos ;)!

Montag, 23. November 2009

I have the People's Republic of Bangladesh Visa!

Wir waren heute auf der bangladeshischen (gibts das Wort?) Botschaft und haben dort das Visum beantragt. Und es war wieder mal ein Krampf. Anscheinend hat Bangladesh Angst vor Touristen... Zuerst wollten sie uns nur ein 7 Tage Visum geben, anschliessend wurde uns ein Gespraech beim zustaendigen Botschafter gewaehrt und tata wir konnten ein 15 Tage Visum fuer sage und schreibe 70 Euro rausholen. Ja, 70 Euro hat der Stempel gekostet und wir duerfen nicht ausfliegen sondern nur durch eine bestimmte Grenze ausreisen. Fuer Gel und James waren die Kosten sogar noch ein Drittel mehr.
Mit ein wenig Bauchweh habe ich dann im Endeffekt doch zugestimmt (der Flug von hier nach Kolkata wuerde so ziemlich das gleiche kosten) und d.h. ab morgen gehts dann auf nach Bangladesh.

Ich habe mich jedoch heute von den beiden Australiern getrennt, weils einfach nimmer so gepasst zwischen uns.
Habe am Amt einen schon etwas aelteren Englaender getroffen und werde mit ihm ab morgen zumindest die ersten Tage Bangladesh erkunden. Ich habe schon ein paar Ideen was ich gerne sehen moechte. Ich hoffe das Zeitlimit erlaubt es. "Bangladesh is not so big, fifteen days are more than enough", hat uns die Botschaft jedoch getroestet.

Indien, bye, bye, fuers erste.

Donnerstag, 19. November 2009

"Whats your country, sah?"

Also viele Touristen habe ich bis jetzt noch nicht hier entdeckt gesehen (im Ganzen 3 Schweizer).
Das mag wohl unter anderem daran liegen, dass gewisse Staaten im Nordosten Indiens einen schlechten Ruf haben. Es gibt insgesamt 7 Nordoststaaten wobei man nur 3 als auslaendischer Tourist wirklich besuchen darf. Fuer den Rest braucht man Permits, da die Sicherheit nicht immer gewaehrleistet werden kann. Darunter faellt leider das Nagaland und Arunchal Pradesh. Letzteres ist wahrscheinlich eines der interessantesten Fleckchen Erde ueberhaupt (wahrscheinlich auch daran weil es vom Tourismus soweit verschont ist). Vielleicht wird es sich in naher Zukunft bessern.

Anyway es war eine gute Entscheidung den Zug hierher zu nehmen, und Assam, Mehalaya und Tripura sind, wenn man Zeit hat, einen Besuch wert.

Guawathi, in Assam, der Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Nordosten und dem Rest von Indien, soll angeblich die am zweitmeisten verschmutzte Stadt sein (hinter Varanasi). So arg habe ich es jedoch nicht empfunden, dennoch war ich froh schnell den Jeep nach Sillongh, im Bundesstaat Meghalaya, genommen zu haben.
Waehrend der Fahrt hatten wir leider einen Unfall, aber zum Glueck ist nichts aergers passiert. Unser Fahrer war viel zu schnell dran und hatte einen Crash mit einem Militaertruck.

Shillong ist eine nette Hillstation und man kann es durchaus zwei Tage aushalten. Ich verbrachte einen vollen Tag in Cherrapunjee, ca. 70 km suedlich von Shillong, wo man vor allem die Nohkalikai Wasserfaelle besichtigen kann. Dieses gibt soll angeblich das regenreichste ueberhaupt sein und die Szenerie erinnert ganz an Schottland. In Shillong hatte ich bis jetzt die grindigste Unterkunft ueberhaupt, so grindig dass ich eigentlich gar net weiter drueber nachdenken moechte...

Ich war dann am Ueberlegen was ich als naechstes angehen soll und wollte meinen Trip schon Richtung Kolkata angehen (um von dort dann nach Bangkok zu fliegen) bis sich ploetzlich Gel wieder bei mir gemeldet hat und den Vorschlag Bangladesch eingebracht hatte.
Gemeinsam mit ihrem Freund, James, haben wir dann die 20 Stunden Fahrt mit dem Bus nach Agartala, in Tripura, angetreten und das war mal eine Fahrt. Uns wurde der "Sitz"platz in der Fahrerkabine angeboten, mit 15 anderen, und kanns bis jetzt no net fassen, wie ich nur diese Fahrt ohne jegliche Drogen uebestanden habe. Die Strassen hier sind breit fuer gerade mal einen Truck, d.h. wenn unser Bus ueberholt hat, dann fuhr er natuerlich immer aufs Bankett raus, und jeder Ueberholvorgang ist so richtig ein Adrenalinpush (3-2-1-Bungee). Ueberhaupt auf den Strassen sind nur Trucks unterwegs, Autos koennen sich eben die wenigsten leisten.

Agartala liegt an der Grenze zu Bangladesh und es ist wirklich eine nette Stadt. Also wir sind hier wirklich die einzigen Touristen und es gibt vielleicht mal 3 Gaestehauser und nur einheimischen Restaurants. Juhu Chilli ereits zum Fruehstueck!!!
Wir hatten heute einen Ausflug nach Udaipur, ein wenig Sightseeing und sind dann zum Essen eingeladen worden. Ein Mann bereitet sozusagen ein Trauermahl fuer seine grosse Familie, da ein Bekannter erst kurzlich verstorben war, und es waren bis jetzt die besten indischen Gerichte ueberhaupt. Sweet Curry ist sooo gut!!!

Die Gastfreundlichkeit der Menschen hier ist echt bemerkenswert. Jeder will das Land und den Namen von einem wissen und es scheint ein gegenseitiger Wettbewerb zu sein, wer laenger mit einem Westener sprechen kann. Echt witzig!

Dennoch wenns am Schoensten ist sollte man weiterziehen deshalb besorgen wir uns morgen das Visum fuer Bangladesch und hoffen die ersten Tage gut zu ueberstehen.

Mittwoch, 11. November 2009

Indien, wo bist du?

Nach einer anstrengenden und langen Zugfahrt von Varanasi nach Silighurhi bin ich spaet in der Nacht in Darjeeling angekommen.
Darjeeling ist eine schoene Hill Station am Fusse des Himalayas. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf Indiens hoechtsen Berg, dem Kanchenjunga, der zugleich der dritthoechste ueberhaupt ist.
Der Sonnenaufgang von Darjeeling hier ist fantastisch. Bevor man die Sonne ueberhaupt sieht, verfaerbt sich die Spitze des Berges violett gelb. Nach und nach wird dann der ganze Berg beleuchtet bis man dann endlich selbst die gelbe Kugel erblickt. Hier ist es echt leicht frueh aus den Federn zu springen!

Nach zwei entspannenden Tagen in Darjeeling habe ich gemeinsam mit Gel, einer Australierin, die naechste Woche in Sikkim verbracht. Bevor man in Sikkim einreisen darf braucht man jedoch ein Permit. Um das Permit zu bekommen muss man zwei Aemter besuchen die jedoch an verschiedenen Stadtenden von Darjeeling liegen. Ein Paradebeispiel indischer Buerokratie.

Mit dem Permit im Reisepass darf man dann endlich "einreisen". Eigentlich koennte man Sikkim ja als eigenes Land betrachten. China wollte dieses Fleckchen Land schon immer haben, aber Indien bekam es letztendlich 1975. Wobei man Sikkim mit dem Rest von Indien wirklich nicht vergleichen kann. So ziemlich alles ist anders. Die Menschen, der Alkohol, die Umwelt, die Umgebung und siehe da Sikkim hat Geld. Die Regierung hat erstaunlicherweise viel Kohle in Sikkim hineingebuttert um eben die Bevoelkerung auf ihrer Seite zu haben.

Obwohl Sikkim sehr klein ist hat es einiges zu bieten. Zum ersten waere da Mal die permanente herrliche Aussicht auf den Kanchenjunga, zum Zweiten waere dann das Trekking und zum Dritten die Menschen selbst, die dieses Land so reisenswert machen.

Sikkim ist beruechtigt fuer seine Alkoholiker, ja genau. Der Lonely Plante schreibt in der Rubrik "Gefahren & Aergernisse", dass Sikkim sehr sicher ist, nur einzig die Unberechenbarkeit der Alkoholiker sollte man nicht unterschaetzen. Und wo bekommt man schon standardmaessig 6cl Schnapsglaesser?
Aber die Leute hier sind so freundlich und zurueckhaltend, dass sie schon fast schuechtern sind.

Gangtok, die Hauptstadt Sikkims, ist ueberraschend westlich. Man sieht Geschaeftsmaenner herumspazieren und die Einkaufsstrassen erinnern mich echt an Europa. Keine Kuehe auf den Strassen und kein Muell. So weit ab vom Schuss und doch so modern. Aber vielleicht hat Sikkim einfach nur eine besser (vielleicht nicht so korrupte) Regierung.

Obwohl man durch halb Indien reisen muss, um nach Sikkim zu gelangen, ist es echt empfehlenswert. Durch die angespannte Situation mit China (laut China ist Sikkim ein eigenes Land *g*) darf man jedoch nicht das ganze Land erkunden bzw. braucht teure Permits fuer gewisse Regionen. Doch was man als normaler Tourist so alles sehen darf, ist definitiv eine Reise hier wert.

Wie wir nach Darjeeling zurueck gekommen sind, ist uns ploetzlich etwas aussergewoenliches auf den Strassen aufgefallen. Ueberall waren Schilder und Flaggen mit der Aufschrift "Ghorkaland" zu sehen es wird kein Alkohol mehr ausgeschenkt. Darjeeling und die umgebende Orte gehoeren zu dem Staat Westbengalen. Obwohl Darjeeling eigentlich durch den Tourismus und der Landwirtschaft (vor allem dem Tee) viel Geld macht, fliessen alle Einnahmen in den Sueden und die Region profitiert sehr wenig davon. Keine Buerger hier ist in der westbengalischen Regierung vertreten. Ein gutes Beispiel wie korrupt Indien ist. Deshalb wollen die Einwohner hier einen eigenen unabhaengigen Staat namens "Ghorkaland" haben.
Warum kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird liegt darin, dass gerade bei alkoholischen Getraenken die Steuer sehr hoch ist und sehr viel Geld daher nach Kolkata fliesst. Am kommenden Dezember gibt es angeblich die naechste grosse Runde, und hoffe ihre Forderungen werden diesmal erfuellt. Free Ghorkaland *g*!

Ich hatte eigentilch geplant Indien bald zu verlassen aber habe mich nun dazu entschlossen noch 1-2 Wochen hier zu bleiben. Und zwar geht die Reise weiter in die Nordoststaaten Indiens.

Stay tuned!

Montag, 2. November 2009

Stadtkuehe in Varanasi

Ich bin am Donnerstag zu Mittag in Varanasi angekommen und hatte gleich meinen zweiten Kulturschock hier in Indian, nach Paharganj. Varanasi, auch gerne Banaras genannt, ist die Stadt mit dem bis jetzt meistem hinduistischen Flair. Da kann kein Platz in ganz Rajasthan mithalten.

Das absolute Highlight sind die Ghats entlang des Ganges. Man darf sich aber keine wunderschoenen saubere Stege erwarten, es ist und bleibt Indien, obwohl gerade hier soviele Touristen sind. Der ganze Muell der sich ueber den Tag ansammelt wird spaetestens naechsten Morgen in den Ganges gespuehlt und wahrscheinlich endet auch das Kanalsystem im Ganges. Irgendwie unverstaendlich, ist der Ganges jedoch speziell an dieser Stelle so heilig. Gerade aus letzterem Grund nehmen dennoch jeden Tag hunderte Inder ein Bad im Ganges, putzen sich die Zaehne und manche nehmen sogar einen Schluck davon.

Bevor den Ghats befindet sich die Altstadt mit ihren engen und verwinkelten Gassen, die eigentlich ein riesengrosses Labyrinth bilden. Am coolsten sind die Kuehe bzw. Bueffel. Wer glaubt Kuehe sind keine Stadttiere, der irrt gewaltig. Sie gehen durch die Gassen wie kein anderer, staendig auf der Suche nach essen und einem Liegeplatz. Ich mag die Kuehe hier, obwohls man nie weiss ob sie einem jetzt mit den Hoernern aufspiessen wollen oder nicht, manche sind halt verrueckt, so wie manche Inder *g*!

Ich habe mir erzaehlen lassen, das vor ca. 25 Jahren Varanasi aus ca. 80 tausend Einwohner bestand, die meisten waren Sadhus, und die Touristen waren meist Hippies. Jetzt hat die Stadt um die 1,5 Millionen Einwohner und man merkt wie alles aus den Naehten platzt, ueberfuellte Altstadt, Strassen und Ghats. Eigentlich hat Varnasi die gleichen Probleme wie jede andere Stadt in Indien...

Varanasi ist vor allem dafuer bekannt, dass hier die Menschen ihre letzte Ruhe finden. Im Minutentakt geht ein Trauerzug durch die Gassen bis zum Ghat, anschliessend wird der verhuellte Leichnam in den Ganges getaucht und auf einem brennenden Holzhaufen gelegt, alles unter der Teilnahme der Oeffentlichkeit. Ich habe mir erzaehlen lassen, dass jeden Tag um die 200-300 Leichname verbrannt werden. Je niedriger die Kaste desto naeher wird er am Fluss verbrannt. Und wo gibts schon 20 Meter entfernt von Leichenverbrennung Strassensnacks?! Aber zum Glueck wird daraus keine grosse Touristenattraktion gemacht und es laueft alles so respektvoll & human ab.

Banaras ist eine heilige Stadt man fuehlt diese spezielle Atmosphere hier, auch als Nicht-Hinduist. Verstaerkt wurde dies durch einen riesengrosses Lichterfest, namens Dev-Dipawali, das gestern, also Montag, stattgefunden hat. Es war echt toll, die ganzen Ghats waren wie ein Lichtermeer und die Menschen waren in guter Stimmung. Jedoch sind wie bei jedem indischen Festival wieder hundertausenden Leute unterwegs und mit der Zeit wirds einem dann einfach zu viel. So wie bei Diwali wurde auch ganze Nacht wieder Feuerwerk geschossen.

In Banaras habe ich bis jetzt die meisten Shops gesehen und man kann hier handeln bis zum Umfallen. D.h. wer sich einkaufsmaessig austoben moechte am besten hier zuschlagen.

Ich war diesmal in einem wahren Backpackerhotel, gleich nebendem Burning Ghat. Mein Zimmer war gerade mal 70 Rupien, und dementsprechend sah es auch aus. Aber genauso wie ich es wollte.

Die Fotos sind bereits upgeloadte und Kommentare dazu folgen in den naechsten Tagen.
Heute am Abend gehts dann auf nach Darjeeling, ein ca. 24 Stunden ride mit Bahn und Bus! Yiiihhaaa!!!